Die Bedingungen für einen Norwegen Angelurlaub sind optimal. An viel versprechenden Fjorden, Flüssen oder Seen können Angelhütten – ein ganz anderes Flair als beispielsweise Hotels in Stockholm – gemietet werden, die sich als Basislager für die Fischzüge eignen. Oft stellen die Vermieter gleich ein Boot mit zur Verfügung, damit die Angelgäste aufs Wasser hinausfahren können. Außerdem sind häufig große Kühltruhen in den Ferienhäusern enthalten, in denen die Beute so lange aufbewahrt werden kann bis der Norwegen Angelurlaub zu Ende ist. Fischausnahmeplätze sind desgleichen vielfach vorhanden.
Die Hauseigentümer oder Verwalter informieren die Gäste in der Regel über die Besonderheiten des Angelgewässers und über eventuell vorhandene Fischarten sowie darüber, wo Angelkarten erhältlich sind. Boote einschließlich Motoren stehen den Anglern normalerweise von Mai bis September zur Verfügung. Ein Bootsführerschein ist in Norwegen nicht erforderlich, dennoch sollten die Sicherheitsmaßnahmen natürlich eingehalten und ein sorgsamer Umgang mit den Booten gepflegt werden. Angeln im Fjord erfreut sich großer Beliebtheit, vielleicht auch deshalb, weil die Umgebung so eindrucksvoll ist.
Andererseits sind viele begehrte Fische wie Leng, Lumb, Makrele oder Dorsch in den norwegischen Fjorden vorhanden und lassen sich mit etwas Geschick und Know-how auch aus dem Wasser holen. Im Fjord kann man häufig sowohl vom Boot aus als auch vom Ufer aus angeln. Stellenweise erreichen Fjorde beachtliche Tiefen, hier ist die Fischausbeute in der Regel besonders groß. Die unterschiedlichen Wasser- und Bodenverhältnisse schaffen eine ideale Lebensgrundlage für Fische. Sogar Heilbutt, Dornhai oder Rotbarsch können in Fjorden vorkommen. Erfahrene Norwegen-Angelurlauber wissen, dass die besten Fangzeiten abends bzw. in der Nacht sind.
Aber auch frühmorgens, bevor die Sonne aufgeht, geht so manches Prachtexemplar an den Haken. Langschläfer haben da schlechte Karten. Viele schwören auch auf das Angeln in Norwegens Flüssen, in denen hauptsächlich dem Lachs nachgestellt wird. Angelscheine sowie örtliche Erlaubniskarten sind allerdings erforderlich und werden an den entsprechenden Stellen ausgehändigt. Um den gefangenen Fisch problemlos nach Hause zu transportieren, sollte er in speziellen isolierten Kisten aufbewahrt werden. Auf diese Weise können die Fische ungefähr fünfzig Stunden im gefrorenen Zustand erhalten werden.